Unterbewusstsein
Der bewusste, unterbewusste und überbewusste Verstand
Unsere geistigen Zustände oder Ebenen lassen sich in drei Kategorien unterteilen: bewusster, unterbewusster und überbewusster Verstand. Diese arbeiten zusammen und formen unsere Persönlichkeit. Man kann diese auch als drei Arten unseres Bewusstseins oder Zustände des Geistes bezeichnen.
Im Allgemeinen lässt sich unser Geist in zwei Hauptkategorien einteilen: den bewussten Verstand und das Unterbewusstsein, wobei das Überbewusstsein eine erweiterte Form des Unterbewusstseins darstellt.
Der bewusste Verstand versteht Sprache und interpretiert Botschaften. Das Unterbewusstsein hingegen versteht keine Sprache, sondern basiert auf Vibrationen und chemischen Reaktionen im Körper und Gehirn durch Gedanken, Emotionen und Gefühle.
Gehirn und Verstand
Unser Gehirn und unser Verstand sind nicht identisch. Das Gehirn macht 2% unseres Körpergewichts aus, verbraucht aber 25% des eingeatmeten Sauerstoffs, 70% der Glukose und 25% der Nährstoffe. Es ist ein physisches Organ, das man sehen und berühren kann, und enthält ein komplexes Netzwerk mit über 86 Milliarden Neuronen.
Der Verstand ist die Art und Weise, wie unser Gehirn funktioniert, und umfasst unser Verständnis, die Verarbeitung von Informationen, Entscheidungsfindung, Erinnerung, Gefühle und Emotionen.
Die Zustände des Geistes 
Es gibt viele Theorien von Psychologen und Neurowissenschaftlern darüber, wie unser Verstand funktioniert. Im Folgenden sind die drei Zustände/Level/Modi unseres Verstandes aufgeführt:
- Bewusster Verstand:
- Der bewusste Verstand ist unser aktueller Geisteszustand, in dem wir die Umwelt analysieren und interagieren.
- Funktionen: Verstehen durch Sinnesorgane, Entscheidungsfindung, logisches Denken, Differenzierung zwischen richtig und falsch, Willenskraft, Ambitionen und Zielsetzung.
- Beispiel: Wenn wir bewusst entscheiden, nicht mehr zu zögern, nutzt der bewusste Verstand logisches Denken und Willenskraft, um das Verhalten zu ändern.
- Unterbewusster/Vorbewusster Verstand:
- Dieser Zustand speichert unsere jüngsten Erinnerungen und hilft uns, Ziele zu erreichen und Ambitionen zu verfolgen.
- Funktionen: Überzeugungen, Gefühle und Emotionen, Gewohnheiten, Selbstschutz.
- Kinder verbringen die meiste Zeit in diesem Zustand, da sie alles für wahr halten und nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden können.
- Unbewusster/Überbewusster Verstand:
- Dieser Zustand ist schwer zugänglich und beinhaltet langfristige Erinnerungen sowie tiefere Emotionen, die meist durch professionelle Hilfe wie Hypnose oder Meditation abgerufen werden können.
- Funktionen: Tiefe Erinnerungen, Auslösen von Angst und Glück, grundlegende Persönlichkeitseigenschaften.
- Beispiel: Schlafwandeln oder angstbedingtes Verhalten im Schlaf kann auf tiefe Erinnerungen im überbewussten Verstand zurückzuführen sein.
Fazit
Unser Verstand arbeitet ständig in diesen drei Modi, um bedeutungsvolle Informationen zu verarbeiten. Durch Bewusstsein, Meditation und Übungen können wir auf unser Unterbewusstsein zugreifen und unsere Ambitionen verwirklichen. Der überbewusste Verstand speichert tiefere Erinnerungen, die oft unser grundlegendes Wesen bestimmen.